Wie sehr Ernährung unsere Haut beeinflusst - was ich bei einem Selbstversuch gelernt habe.
Ich dachte, ich weiß schon alles über PCOS und Ernährung. Dann wurde ich eines Besseren belehrt.
Ich habe meine Haut inzwischen gut im Griff. Ringana, hormonfreundliche Pflege, eine Routine die ich durchhalte – das alles funktioniert.
Aber Gewicht? Ein anderes Kapitel.
Ich wünsche mir ein paar Kilos weniger – einfach, um beim Sport das Mehrgewicht nicht tragen zu müssen. Bei meinen Wanderungen leichter zu sein. Und ja, wahrscheinlich auch, weil die Gesellschaft uns das jahrelang schön eingebläut hat. Aber das ist heute nicht das Thema.
Das Thema ist, was passiert, wenn man sich trotz jahrelanger Recherche noch einmal auf etwas Neues einlässt.
Das Experiment
Ich habe mich für einen Ernährungskurs angemeldet – speziell für Frauen mit PCOS.
Ehrlich gesagt: Ich habe nicht viel erwartet. Ich habe so viel recherchiert in den letzten Jahren, so viel ausprobiert. Was sollte mir ein Kurs noch Neues beibringen?
Schon das erste Video hat mich überrascht. Nicht die üblichen Dinge, die bei der ersten Google-Suche zu PCOS und Ernährung auftauchen – sondern Zusammenhänge, die ich in diesem Kontext noch nie gehört hatte.
Die zwei Wochen, die alles verändert haben
Der Höhepunkt des Kurses: zwei Wochen Entlastungsphase. Fünf große Lebensmittelgruppen gestrichen.
Ich habe wieder nicht viel erwartet.
Die ersten zwei Tage waren schwierig. Viel Hunger, nie richtig satt. Ich habe mich gefragt, warum ich das mache.
Dann kam Tag drei.
Auf einmal fühlte ich mich leichter. Der Blähbauch war weg. Eine Leichtigkeit im Bauch, die ich so lange nicht gespürt hatte – als ob da vorher ein Stein gelegen hätte, der einfach verschwunden war. Von Tag zu Tag wurde es besser. Ich habe ruhiger geschlafen. Meine Haut – die ohnehin schon stabil war – wirkte noch klarer.
Was ich daraus mitgenommen habe
Auch wenn man sich schon intensiv mit einem Thema auseinandergesetzt hat, heißt das nicht, dass man schon alles weiß.
Das klingt banal. Aber ich glaube, wir alle neigen irgendwann dazu, uns in unserem Wissen einzurichten – besonders wenn wir uns wirklich viel damit beschäftigt haben. Dieser Kurs hat mir gezeigt, dass Offenheit manchmal mehr bringt als Expertise.
Ich bin stolz und dankbar, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Auch wenn ich es doch eigentlich schon wusste.
Und noch etwas: Dieses Erlebnis hat in mir den Wunsch geweckt, genau dieses Wissen weiterzugeben. Anderen Frauen zu helfen, die genauso lange suchen wie ich gesucht habe. Wie das konkret aussehen könnte – dazu bin ich gerade noch am Überlegen.
Warum erzähle ich das hier?
Weil Haut nie nur Haut ist.
Was du isst, wie dein Darm arbeitet, wie deine Hormone reagieren – das zeigt sich alles auf deiner Haut. Pflege ist ein Teil des Puzzles. Ernährung ist ein anderer. Und bei PCOS hängen diese Teile besonders eng zusammen.
Außer vielleicht Influencer mit 100k Followern – wieso glaubt man denen eigentlich alles, ohne dass sie irgendetwas belegen müssen? Aber das ist eine andere Diskussion.
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